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Aufstieg zum Messa Vouno, Kamari Strand im Hintergrund Der Weg führt immer höher und der Blick wird weiter
Urlaub auf der Kykladeninsel Santorin in Griechenland, September 2007, Teil 2
Inspiriert durch die geführten Rundreisen, können wir in der Folge auf eigene Faust die Insel erkunden und genießen. Die öffentlichen Busse verkehren sternförmig nach/von der Hauptstadt Fira. Manches ist auch zu Fuß zuerreichen, da die Insel relativ klein ist. Von Kamari führt eine wenig befahrene Straße zu der Ausgrabungsstätte "Altes Thira". Wir gehen zu Fuss auf den Berg Messa Vouno und bewältigen dabei einen Höhenunterschied von fast 370m. Entlang der Serpentinen haben wir immer wieder einen herrlichen Blick auf Kamari und seinen Strand, den Flughafen und natürlich das Meer und in der Ferne die Inseln Anafi (im Osten) und Ios (im Norden). Ganz oben finden sich dann die von dem deutschen Baron von Gärtringen ausgegrabenen Reste das alten Thira, dessen Wurzeln bis ca. 900 v. Chr. zurückreichen. Von dort oben blicken wir hinunter auf Perissa und bis zum Südende der Insel.
Eine sehr reizvolle Wandertour, die immerhin über 4 Stunden dauert, führt von der Hauptstadt Fira aus am Kraterrand entlang bis nach Imerovigli. Dort steigen wir auf einem teils schmalen Pfand hinab und wieder hinauf zum Berg Skaros (298m) und der Kapelle Theoskepasti. Den ganzen Weg entlang haben wir spektakuläre Blicke auf die schneeweißen Häuser, die Caldera und das herrlich blaue Meer. An jeder Wegbiegung anders und immer eindrucksvoll. Entlang des Weges gibt es zahlreiche Bars und Restaurants, wo man sich bei einem Kaffee erholen kann und bestimmt mit einer schönen Aussicht belohnt wird.
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In Fira gibt es auch ein sehr schönes und kompaktes archäologisches Museum, wo wir vieles über die Kultur und die Geschichte der Inseln erfahren und einige Objekte von den Ausgrabungen in Akrotiri und im alten Thira bewundern können. Die Ausstellungsstücke geben einen guten Überblick über die Funde, obwohl die meisten und wohl besten Stücke im Nationalmuseum in Athen ausgestellt werden.
Im Hotel lernen wir Johann und Romy kennen. Sie laden uns ein zu einem Tagesausflug mit dem Mietauto. Wir besuchen gerne noch einmal Panagia Episkopi Gonias, Mesa Gonia und Pyrgos. Danach fahren wir hinauf zum höchsten Berg von Santorin, dem Profitis Ilias (Prophet Elias), wo es eine Radarstation und ein Kloster gibt. Mit 566m überragt er alles und erlaubt uns eine grandiose Rundschau. Hier sieht man wirklich die ganze Insel vom Südkap über Akrotiri, Perissa und Kamari bis Pyrgos, Fira, Imerovigli und Oia zum Nordkap. Dazu die Caldera mit Nea Kameni und alle Inseln um Santorin. Unvergesslich und unbeschreiblich! Nach einem langen Aufenthalt dort oben fahren wir weiter zu den Stränden von Akrotiri (leider sind die Ausgrabungsstätten für Touristen gesperrt) und schließlich zum Leuchtturm am Südkap. Wieder ist der Blick auf die verschiedenen Teile der Insel(n) ganz anders und ergänzt die schon gesammelten Eindrücke. Ein abendlicher Besuch in Fira mit einem beschaulichen Genuss der Aussicht und einem kleinen Drink in der berühmten Franco's Bar rundet einen schönen Tag ab. Zwischen diesen Ausflügen erholen wir uns am Strand und genießen die Sonne und das Meer.
Wir blicken zurück auf einen rundum gelungenen und erfreulichen Urlaub, den wir jedem empfehlen können und auch wünschen.
Blick vom Messa Vouno auf den Flughafen Die Stadt Firá von der Caldera gesehen
Ankerplatz für Kreuzfahrtschiffe vor Firá Bar in Firá am Wanderweg mit Ausblick auf die Caldera
Enge Gassen Blick auf den Berg Skaros mit Hinweg Mitte links und Rückweg oben Mitte
Kapelle Theoskepasti auf der Westseite von Skaros Der Fußweg
Verdiente Rast Gipfelstürmer auf dem Profitis Ilias
Blick auf Perissa vom Profitis Ilias Am Strand von Akrotiri (Kambia Beach)
Leuchtturm an der Südwestspitze von Santorin Johann unterhalb vom Leuchtturm
Beschwerlicher Abstieg vom Leuchtturm Irgendwann geht es wieder heim